Irène Mélix


„This is what democracy looks like?“

zur Situation ungarischer Kulturschaffender



Die studentischen Vertretungen der Dresdener Hochschulen (HfBK, TU, HTW, HfM, ehs, Palucca) laden zu der Veranstaltungsreihe „This is what democracy looks like?- zur Situation ungarischer Kulturschaffender“ im Dezember 2014 ein. Die Veranstaltungen stehen im Kontext der Kampagne Dresdner Studierendenschaften gegen rechtes Gedankengut. Mit Film, Vortrag, Theaterstück und Gesprächsrunden mit ungarischen Expert_innen/Gästen soll ein Blick auf die Situation von Kulturschaffenden in Ungarn geworfen werden, die sich seit dem (politischen) Rechtsruck vor einigen Jahren deutlich verändert hat.

Mit dem Rechtsruck in der ungarischen Politik der vergangenen Jahre sind die ungarischen Kulturschaffenden massivem Druck ausgesetzt. Die seit 2003 existierende, rechtsradikale Partei Jobbik Magyarországért Mozgalom (dt.: Bewegung für ein besseres Ungarn) war nach den Wahlen 2010 die drittstärkste Kraft im ungarischen Parlament, 2014 holte sie 20,5% der Stimmen. Die nach eigener Aussage „werteorientierte, konservative, radikal agierende, christliche und patriotische Partei“ versucht, massiven (nationalen) Einfluss auf den Kulturbetrieb zu nehmen.

Neben der weiteren Vernetzung der STURä aller beteiligter Hochschule hat diese Veranstaltungsreihe zum Ziel, die politische Situation in Ungarn aus Sicht der Kultur zu beleuchten. In Zeiten zunehmenden rechten Einflusses in Europa ist eine umfassende Beschäftigung mit diesen Themen unbedingt notwendig.

Der STURA der HfBK plant im Rahmen der Veranstaltungsreihe zunächst einen Vortrag+Gespräch mit dem oppositionellen Kunstkritiker und Professor József Mélyi sowie eine Theaterprformance mit dem Namen „Music in the global village“. Im Folgenden sind beide kurz beschrieben. Zudem wird im „Kino im Kasten“ an der TU Dresden ein Film gezeigt, bei dem Josef Mélyi anschließend auch zu einem Gespräch eingeladen ist.


„This is what democracy looks like?“

zur Situation ungarischer Kulturschaffender



Die studentischen Vertretungen der Dresdener Hochschulen (HfBK, TU, HTW, HfM, ehs, Palucca) laden zu der Veranstaltungsreihe „This is what democracy looks like?- zur Situation ungarischer Kulturschaffender“ im Dezember 2014 ein. Die Veranstaltungen stehen im Kontext der Kampagne Dresdner Studierendenschaften gegen rechtes Gedankengut. Mit Film, Vortrag, Theaterstück und Gesprächsrunden mit ungarischen Expert_innen/Gästen soll ein Blick auf die Situation von Kulturschaffenden in Ungarn geworfen werden, die sich seit dem (politischen) Rechtsruck vor einigen Jahren deutlich verändert hat.

Mit dem Rechtsruck in der ungarischen Politik der vergangenen Jahre sind die ungarischen Kulturschaffenden massivem Druck ausgesetzt. Die seit 2003 existierende, rechtsradikale Partei Jobbik Magyarországért Mozgalom (dt.: Bewegung für ein besseres Ungarn) war nach den Wahlen 2010 die drittstärkste Kraft im ungarischen Parlament, 2014 holte sie 20,5% der Stimmen. Die nach eigener Aussage „werteorientierte, konservative, radikal agierende, christliche und patriotische Partei“ versucht, massiven (nationalen) Einfluss auf den Kulturbetrieb zu nehmen.

Neben der weiteren Vernetzung der STURä aller beteiligter Hochschule hat diese Veranstaltungsreihe zum Ziel, die politische Situation in Ungarn aus Sicht der Kultur zu beleuchten. In Zeiten zunehmenden rechten Einflusses in Europa ist eine umfassende Beschäftigung mit diesen Themen unbedingt notwendig.

Der STURA der HfBK plant im Rahmen der Veranstaltungsreihe zunächst einen Vortrag+Gespräch mit dem oppositionellen Kunstkritiker und Professor József Mélyi sowie eine Theaterprformance mit dem Namen „Music in the global village“. Im Folgenden sind beide kurz beschrieben. Zudem wird im „Kino im Kasten“ an der TU Dresden ein Film gezeigt, bei dem Josef Mélyi anschließend auch zu einem Gespräch eingeladen ist.